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TEIL 3 – WIE?

Heute widmen wir uns der Frage, warum wir nach dem IDWS1 Standard bewerten und welche Vorteile dieser hat.

Zunächst muss definiert werden, was der IDWS1 Standard überhaupt ist. Das Verfahren wurde 2008 von dem Institut Deutscher Wirtschaft (IDW) veröffentlicht und beschreibt die Grundsätze zur Durchführung von Unternehmensbewertungen. Es verknüpft das Ertragswertverfahren, das Discounted Cash Flow-Verfahren und das Adjusted Presten Value-Verfahren.

Die ausschlaggebendsten Vorteile hierfür sind die Neutralität und Standardisierung. Zwar sind unsere Bewertungen detailliert, zugleich jedoch schlüssig und schnell nachvollziehbar.

Diese beschriebene Nachvollziehbarkeit der Bewertungsansätze bildet einen der sieben Grundsätze des IDWS1 und ist unabdingbar. Schließlich möchten wir, dass unsere Auftraggeber die Bewertung verstehen und somit für den gewünschten Zweck nutzen können.

Die Richtlinien des Bewertungsverfahrens werden zudem ständig optimiert und durch das Gremium der Wirtschaftsprüfung betreut.

Als alternatives Bewertungsverfahren gibt es zum Beispiel das vereinfachte Ertragswertverfahren. Gemein mit dem IDWS1 Standard hat es, dass es für alle Geschäftsformen genutzt werden kann. Es liegt ebenfalls drei Geschäftsjahren zu Grunde und ist daher Stichtagsbezogen.

Im Gegensatz zu dem von uns verwendeten Bewertungsverfahren ist dieses jedoch vergangenheitsbezogen und nicht zukunftsbezogen. Der Zukunftsbezug wird bei dem IDWS1 Standard durch eine Prognose geschaffen. So wird auch die künftige Entwicklung dokumentiert, welches besonders für einen potentiellen Käufer oder auch für den Verkäufer von Bedeutung ist.

Des Weiteren muss ein Kapitalisierungsfaktor verwendet werden, um eine Unternehmensbewertung erstellen zu können. Bei dem vereinfachten Ertragswertverfahren ist dieser pauschal festgelegt. Bei dem IDWS1 hingegen wird dieser individuell errechnet, wodurch letztendlich für ein genaueres Ergebnis gesorgt wird.

Alles in allem überwiegen also die Vorteile für das IDWS1 Standardverfahren. Für die Umsetzung eines professionellen Unternehmensverkaufes empfiehlt es sich daher auf Grundlage einer vergleichbaren, neutralen und objektivierten Unternehmensbewertung zu arbeiten und einen Spezialisten zu beauftragen.

Dank unserer jahrelangen Erfahrung mit Unternehmensbewertungen sind wir einer der Spezialisten auf diesem Gebiet. Profitieren auch Sie von unserer Erfahrung und setzen sich mit uns in Verbindung. Wir freuen uns auf eine angenehme und gute Zusammenarbeit.

TEIL 2 – WER

Wer soll also nun meine Unternehmensbewertung erstellen?

Die axanta!

Seit nun mehr als zehn Jahren erstellen wir Unternehmensbewertung und haben bereits über 1.500 Unternehmern den Wert Ihres Unternehmens testiert.

Wir richten uns nach dem IDWS1 Standard, sodass unsere Unternehmensbewertungen standardisiert und neutral sind.

Doch warum die axanta und nicht der Steuerberater? Schließlich kennt er Sie ja schon länger. Abgesehen davon, dass Steuerberater in der Regel nicht auf die Erstellung von Unternehmensbewertungen geschult und spezialisiert sind, ist eine objektive und neutrale Bewertung kaum möglich. Schließlich kennt er Sie ja schon länger und lässt subjektive Werte in die Bewertung einfließen.

Zudem sind wir branchenübergreifend tätig und in der Lage marktnahe Unternehmensbewertungen vorzunehmen. Alle Faktoren, welche sowohl für einen Käufer als auch für den Verkäufer ausschlaggebend sind, werden dokumentiert.

Unsere Fachleute analysieren außerdem nicht ausgeschöpfte Potenziale des Unternehmens und überflüssige Kosten. Darüber hinaus geben sie eine Einschätzung über die zukünftige Marktentwicklung ab.

Die Frage, wer die Unternehmensbewertung erstellen sollte ist nun geklärt. Warum genau wir uns für den IDWS1 Standard entschieden haben und einen Vergleich zu einem anderen Verfahren lesen Sie am 05.September 2018.

Unternehmensbewertung – WER, WIE, WAS ?

TEIL 1 – WAS

Sie möchten Ihr Unternehmen oder Anteile verkaufen? Eine Unternehmensfusion oder das Ausscheiden eines Gesellschafters ist für Sie ein aktuelles Thema?

Ganz egal was Sie planen, gemein haben alle Vorhaben, dass der Wert des Unternehmens wichtig ist und die Grundlage für gewisse Entscheidungen bietet.

Jeder kann sich natürlich vorstellen, was grob unter einer Unternehmensbewertung zu verstehen ist. Der Wert des Unternehmens wird dargestellt. Jedoch gibt es zahlreiche Verfahren und Anbieter, sodass Sie sich durchaus die Frage stellen müssen, von wem Sie diese erstellen lassen möchten.

Näheres hierzu erfahren Sie in unserem nächsten Blogpost am 01.August 2018.

Unternehmensnachfolge ist eine Chance für Existenzgründer

Die Unternehmensnachfolge ist eine Chance für Existenzgründer und einer von vielen Wegen in die Selbständigkeit. So ist der Unternehmenskauf im Rahmen einer Unternehmensnachfolge eine attraktive Möglichkeit, ein bereits gut positioniertes Unternehmens zu übernehmen bzw. sich an einem solchen zu beteiligen. Vor allem langjährig erfahrene Führungskräfte nutzen zunehmend diese Möglichkeit, um den Traum vom eigenen Unternehmen zu realisieren. Karl Rehfuß, Experte für Unternehmensnachfolgen in Stuttgart gibt im nachfolgenden Interview wesentliche Hinweise für Nachfolger und vergleicht Chancen und Risiken von Unternehmensnachfolgen und Existenzgründungen.

Ist die Unternehmensnachfolge in einem bestehendem Markt eine Chance für Existenzgründer?

Eine Unternehmensgründung gestaltet sich im Vergleich zur Unternehmensnachfolge deutlich schwieriger, da ein Existenzgründer oftmals auf keine gewachsenen Kundenbeziehungen zurückgreifen kann. Zudem benötigt der Jungunternehmer Zeit und ausreichend finanzielle Mittel, um die Produkte oder Dienstleistungen am Markt erfolgreich und nachhaltig zu positionieren.

Grundvoraussetzung dafür ist neben dem klar erarbeiteten Geschäftsmodell ein belastbarer Businessplan inklusive einer schlüssigen Vertriebs- und Wachstumsstrategie.

Auch sollte der Gründer mögliche Verzögerungen in der Anlaufphase berücksichtigen, sowie eventuelle Ausfälle einzelner Produkte oder Dienstleistungen einplanen. Dies betrifft Gründungen mit marktverändernden innovativen Geschäftsmodellen ebenso wie Neustarts traditioneller Produkte und Dienstleistungen.

Nachfolger profitieren also von etablierten Geschäftsmodellen und belastbaren Kundenbeziehungen eines Unternehmens.

Eine Unternehmensnachfolge ist oft deutlich einfacher, da das zur Übergabe anstehende Unternehmen in der Regel über belastbare Kundenbeziehungen und eingespielte Prozesse und Strukturen verfügt. Somit kann eine Unternehmensnachfolge eine Chance für Existenzgründer sein.

Ein Unternehmensnachfolger sollte auf jeden Fall die Nachfolgefähigkeit einer Firma überprüfen. Hierbei ist zunächst die Frage zu beantworten, ob das Unternehmen Gewinn erwirtschaftet und somit das Eigenkapital dem wirtschaftlichen Risiko angemessen verzinst. Darüber hinaus ist zu prüfen, ob sich der aktuelle Inhaber einen marktgerechten Unternehmerlohn auszahlt.

Die Zukunftsfähigkeit des aktuellen Produkt- und Leistungsangebotes sowie die Abhängigkeit der bestehenden Kunden- und Lieferantenbeziehungen von der Person des aktuellen Firmeninhabers sind weitere wichtige zu beantwortende Fragen.

Im direkten Vergleich zwischen Neugründung und Unternehmensnachfolge ist festzustellen, dass die große unternehmerische Freiheit einer Neugründung oft mit einem vergleichsweise hohen Marktrisiko einhergeht. Die hohe Zahl von sehr früh gescheiterten Neugründungen verdeutlicht deren längere Anlaufzeit und das höhere unternehmerische Risiko.

Bei einer Unternehmensnachfolge sollte das Augenmerk des Unternehmers vor allem auf der Zukunftsfähigkeit des Geschäftsmodells sowie den Prozessen und Strukturen liegen. Die Umsetzung von Veränderungsprozessen kann manchmal sehr aufwendig und zeitintensiv sein.

Warum sollte ein Nachfolger als auch Existenzgründer einen besonderen Fokus auf den Businessplan und sein Finanzierungskonzept legen?

Sowohl Existenzgründer als auch Nachfolger sollten dem Businessplan und dem daraus resultierenden Finanzierungskonzept besondere Aufmerksamkeit widmen. Gut vorbereitet beantworten diese alle Fragen der Geldgeber schlüssig. Aufgrund der Unternehmenshistorie zeigen sich Banken einer Unternehmensnachfolge in Finanzierungsgesprächen oftmals offener als gegenüber einer Existenzgründung.

Das Finanzierungskonzept von Unternehmensnachfolgen sollte neben dem zu zahlenden Kaufpreis vor allem den laufenden Kapitalbedarf des Unternehmens sowie den Kapitalbedarf für notwendige Ersatz- und Neuinvestitionen abdecken. Hierbei empfehlen sich eine konservative Berechnung von Umsatzpotentialen und die Berücksichtigung von Reserven auf der Kostenseite.

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, die Finanzierung aus Eigenmitteln des Nachfolgers, nachrangigen Darlehen des bisherigen Unternehmens (Verkäuferdarlehen) und einer Bankfinanzierung kombiniert mit Fördermitteln des Bundes und der Länder zu realisieren. Der Einsatz der jeweiligen Finanzierungslösungen muss für jede Unternehmensnachfolge individuell betrachtet werden.

Wie kann ein Berater bei einer Unternehmensnachfolge helfen?

Die Einbeziehung eines Beraters kann eine Unternehmensnachfolge positiv unterstützen. Über dessen Netzwerke können Unternehmensgesuche in sehr kurzer Zeit einer großen Anzahl potentieller Gesprächspartner vorgestellt werden. Diese hohe Anzahl von Kontakten erhöht die Erfolgswahrscheinlichkeit einer Unternehmenssuche. Eine sinnvolle Steuerung des Transaktionsprozesses, die Begleitung von Finanzierungsgesprächen und eine zielorientierte, auch die emotionalen Faktoren beachtende, Verhandlungsmoderation sind weitere Vorteile einer Begleitung durch einen transaktionserfahrenen Berater.

Was dürfen Existenzgründer und Unternehmensnachfolger auf keinen Fall vergessen?

Ganz wesentlich für beide Arten von Unternehmern ist die Notfallvorsorge. Jeder Unternehmer sollte für den unerwarteten Fall des Falles vorgesorgt haben. Dies gilt sowohl für die persönlichen als auch den geschäftlichen Bereich. Ein ordentlich gepackter Notfallkoffer ist hier jedem Unternehmer anzuraten. Sonst droht schnell die Insolvenz. (Quelle: http://unternehmensnachfolge-news.de/category/unternehmensnachfolge/)

Der Kauf eines Unternehmens als Alternative zur Neugründung mit axanta AG

 

Der Kauf eines Unternehmens als Alternative zur Neugründung mit axanta AG. axanta – Vermittlung von Unternehmensbeteiligungen
axanta AG – Kauf eines Unternehmen als Alternative

Der Einstieg in die Selbstständigkeit muss nicht mit der Gründung eines neuen Unternehmens verbunden sein. Auch durch den Kauf einer Firma kann man sich eine unabhängige berufliche Existenz aufbauen.

Dieses Vorgehen hat mehrere Vorteile, wenn es sich um einen Betrieb handelt, der über funktionierende Strukturen verfügt. So kann die Übernahme von Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten den Start in das Unternehmertum erheblich erleichtern, ohne dass die Verwirklichung eigener Überlegungen und Optimierungsmaßnahmen zurückstehen muss.

axanta – Vermittlung von Unternehmensbeteiligungen

Die axanta AG ist allerdings nicht nur der perfekte Partner, wenn es darum geht, ein Unternehmen zu kaufen, mit dem man die eigenen beruflichen Ziele erreichen kann. Auch Investoren, die nach Wachstumsmöglichkeiten suchen und Interesse an einer stillen oder einer aktiven Beteiligung haben, erhalten umfassende Unterstützung.

Sowohl selbstständigen Existenzgründern, als auch Investoren, stehen die Experten der axanta AG auch nach Vertragsabschluss als sachkundige Berater zur Verfügung.